offenbach drogenfund 21022014
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„Heu für Kaninchen“ – 50 Kilo Marihuana sichergestellt

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Offenbach – „Heu für Kaninchen“ – das stand auf den Plastiktüten, die von Offenbacher Rauschgiftfahndern am Donnerstag in Massen sichergestellt wurden. Allerdings wären die Mümmelmänner nach dem Fressen des Inhalts wohl recht „hippelig“ geworden – in den Beuteln befanden sich gut 50 Kilo Marihuana.

Die Ermittler waren von Kollegen aus Nordrhein-Westfalen auf eine Wohnung in der Bahnhofstraße aufmerksam gemacht worden und hatten dort mit richterlicher Genehmigung nachgeschaut. In den Räumen trafen die Beamten einen in Kasachstan geborenen Rumänen an, der sich zunächst recht kooperativ zeigte, dann aber plötzlich weg war. Konnte aber nach kurzer Zeit wieder zurückgeholt werden. Der eine Grund für das Weglaufen des 39-Jährigen war eine offene Haftstraße von gut 300 Tagen, die der Mann noch abzusitzen hat. Der andere Anlass für die versuchte Flucht waren wohl beinahe ein Kilo Amphetamin, hundert Gramm Haschisch und 5.000 Euro, die in der Wohnung versteckt waren. Zwei ebenfalls aufgefundene Autoschlüssel führten dann die Fahnder zu den „richtig dicken Brocken“. An einem zu den Schlüsseln passenden VW-Transporter machte Kripo- Drogenhund „Sky“ eine Vollbremsung und zeigte sich an der Innenverkleidung sehr interessiert – gut 14 Kilo „Gras in Tüten“ waren dahinter fachgerecht eingebaut. Beim zweiten gefundenen Wagen, einem Peugeot-Kombi, war die Sache einfacher: Nach dem Öffnen der Hecktüren standen die Beamten vor 36 Kilo Marihuana, vier Kilo Haschisch, fünf Kilo Amphetamin und einem großen Beutel Streckmittel sowie 113.000 Euro! Aufgestockt wurde diese unglaubliche Menge an „Stoff“ noch durch 1.400 Extasy-Pillen sowie 300 Gramm Marihuana, die bei einem offensichtlichen Komplizen des Festgenommenen in dessen Frankfurter Wohnung gefunden wurden. Während sich der 39-Jährige Rumäne zur Verbüßung seiner offenen Haftstrafe bereits in einem nahegelegenen Gefängnis befindet, hat über den weiteren Verbleib des drei Jahre jüngeren Frankfurters noch der Ermittlungsrichter zu entscheiden. Der Verkaufserlös, den die in Beschlag genommenen Drogen im Straßenhandel erzielt hätten, wird von der Polizei auf 300.000 Euro geschätzt.

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Bild: ©Polizei

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