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Neue Heimat für Jesberger Retter

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Jesberg – Mit einem Mehrzweckfahrzeug konnte der Malteser Hilfsdienst im Mai 1989die Versorgungslücke im Gilserberger Hochland schließen. Der Rettungswagenwurde im Gebäude der Gemeindeverwaltung Jesberg untergebracht. Die Lebensretter starteten mit einem Rettungswagen und sechs Mitarbeitern. „Man brauchte unsdamals in Jesberg. Mit 20 Einsätzen im Monat bei denen nun die gesetzlich vorgegebene Hilfsfrist erfüllt werden konnte wurde deutlich, dass wir lebensnotwendig fürdie Gemeinde sind und waren“, so Dirk Rasch, Leiter Rettungsdienst/Notfallvorsorge des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Fulda.

Nach zehn Jahren wurde der Standort in die ehemalige Poststelle in die Frankenberger Straße verlegt. „Hier sind wir heute noch ansässig“, so Martin Ottemeier, Rettungswachleiter Jesberg. Seit Beginn an ist er Teil des Jesberger Rettungsdienst. ImJahr 2011 konnte durch eine neue Beauftragung der Dienst um einen zweiten Rettungswagen erweitert werden. „Mittlerweile sind wir auf 13 hauptamtliche Mitarbeiter und drei Aushilfen gewachsen“, erklärt Ottemeier. Die Malteser RettungswacheJesberg ist Teil eines Wachenverbundes mit Gudensberg somit kommen noch weitereacht Auszubildende und fünf Freiwilligendienstleistende dazu. Die heutige Einsatzfrequenz liegt mittlerweile bei rund 2.000 Einsätzen pro Jahr. „Daher freuen wir uns sehr über den heutigen Tag“, sagt Rasch. Denn mit dem Spatenstich und dem Bau der neuen Rettungswache bekommen die Malteser in Jesbergeine neue Heimat, die den neuen Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften entspricht.Dem stimmt Investor Oliver Pokrzewinski zu: „Eine optimale und zuverlässige Patientenversorgung ist für mich die wichtigste Komponente einer medizinischen Versorgungsstätte.

Ich freue mich über die neuen Chancen – der Sicherstellung und Erweiterung für die Notfallvorsorge der Malteser, die mit diesem Neubau verbundensind.“„Die Malteser haben eine herausragende Mannschaft“, so Winfried Becker, LandratSchwalm-Eder-Kreis. Der bereits selbst die Hilfe der Lebensretter in Anspruch nehmen musste. „Auf euch kann man sich verlassen, ich bin dankbar über die Qualitätdes Personals der Malteser“, erinnert sich Becker. Der Neubau der Rettungswacheliege strategisch gut und sei eine zukunftsträchtige Investition.Darüber freut sich ebenfalls Bürgermeister Heiko Manns: „Wir konnten frühzeitigalle betroffenen Behörden miteinbeziehen und so den perfekten Bauplatz für dieneue Rettungswache finden.“ Mit dem Platz direkt am Ortseingang sei ein Schmuckstück für den Eingangsbereich des Ortes in Planung. Die Malteser seien nicht nurLebensretter, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. „Dafür und für eurer Engagement möchte ich euch danken“, so Manns abschließend.Der Bau der Rettungswache soll im Sommer 2021 fertig gestellt sein.

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Foto / Fotostrecke: © Mark Pudenz

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