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A4: Tödlicher Auffahrunfall am Stauende

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Hersfeld-Rotenburg – Zu einen tödlichen Auffahrunfall kam es am Mittwochabend gegen 18 Uhr auf der A4 zwischen Hönebach und Friedewald in Höhe der Abfahrt Friedewald in Fahrtrichtung Kirchheimer Dreieck. Der Fahrer eines mit leeren Palletten beladenen Sattelzuges fuhr nach eigenen Angaben auf ein Stauende zu. Er schaltete den Warnblinker an, reduzierte die Geschwindigkeit bis zum völligen Stillstand und zog die Feststellbremse an. In diesem Moment spürte er einen heftigen Einschlag. Zusammen mit einem Trucker Kollegen, der Ebenfalls am Stauende stand, ging er zum Heck seines Aufliegers. Ein Kleinlaster war vermutlich so heftig und fast ungebremst in das Heckportal gekracht, dass die Fahrgastzelle völlig zusammengequetscht war. Ein Zugang zum schwerst eingeklemmten Fahrer war nicht möglich und ein Notarzt, der mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr zur Unfallstelle alarmiert war, konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Von der Feuerwehr aus Bad Hersfeld wurde die Unfallstelle abgesichert und der direkte Unfallbereich vor Schaulustigen geschützt. Von der Autobahnpolizei wurde für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten eine Vollsperrung eingerichtet. Der Verkehr wurde ab Hönebach abgeleitet und in Richtung Bad Hersfeld umgeleitet. Es bildete sich auf der A4 ein Stau von mehreren Kilometern. Die Autofahrer zwischen Hönebach und Friedewald mussten bis 22.30 Uhr im Stau ausharren. Probleme gab es auch mit der Rettungsgasse. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, gab es auf der Anfahrt erhebliche Probleme, weil viele Autofahrer immer noch nicht in der Lage sind, eine vorgeschriebene Rettungsgasse zu bilden. Dadurch wurde die Anfahrt zur Unfallstelle erheblich verzögert. Für die Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt.

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Foto/Fotostrecke: © 2022 - TVnewsHessen

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