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Schweizer beim Rasen erwischt – 1.200 Euro Sicherheitsleistung

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Kassel – Sehr eilig hatten es am Donnerstag ein Schweizer auf der A 7 bei Kassel in Richtung Süden auf dem Weg in die Heimat. Gegen 10.20 Uhr nahmen Polizeibeamte in einem Zivilfahrzeug einen 23-Jährigen ins Visier der mit 220 km/h statt erlaubter 120 km/h unterwegs war.

„Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Mitte und Guxhagen, hat er dabei trotz deutlich beschilderter Geschwindigkeitsbeschränkung ordentlich aufs Gaspedal getreten“, so Polizeioberkommissar Jörg Kleinschmidt von der Polizeiautobahnstation Baunatal, der den Schweizer Raser hinterherfuhr. Auf dem Streckenabschnitt erreichte der 23-Jährige mit seinem getunten Ford Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h. Nachdem ihn die Autobahnpolizisten aus dem Verkehr gezogen hatten, verriet der Schweizer auf der Rückfahrt seines dreiwöchigen Urlaubs in Deutschland zu sein. Die viel zu schnelle Fahrt belastet nun die Urlaubskasse zusätzlich mit 1.200 Euro. Diese Summe musste der junge Raser für sein Fehlverhalten als Sicherheitsleistung an die Beamten zahlen. Einen deutschen Autofahrer hätte diese Raserei ein Bußgeld von 600 Euro, 4 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot gekostet. Da Fahrverbot und Punkte für Ausländer nicht verhängt werden können, verdoppelt sich der Geldbetrag. Auf die Frage, nach dem Grund für sein riskantes Fahrverhalten, gab der 23-jährige gegenüber den Beamten großspurig an, dass er die Verbotsschilder nicht gesehen habe und eigentlich die Leistung seines Fahrzeuges noch Luft nach oben gehabt hätte.

Bild: ©Hessennews TV

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