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Krankenhaus: Fettbrand mit Wasser „gelöscht“ – Explosion

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Kassel – Durch einen Brand von Speiseöl und dem Einsatz von Wasser als Löschmittel kam es am Sonntag zu einem Küchenbrand in einem Krankenhaus in Kassel-Niederzwehren. Ein Patient hatte Speiseöl in einer Pfanne erhitzt und diese unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen lassen.

Das Öl entzündete sich selbstständig. Nach dem erkennen der Flammen hat der Patient versucht das brennende Öl mit Wasser zu löschen, dabei kam es zu einer Fettexplosion in der Küche. Die Berufsfeuerwehr wurde um kurz vor 17 Uhr über die Brandmeldeanlage alarmiert und traf wenige Minuten später in der Dennhäuser Straße ein. Die Patienten wurden leicht verletzt und in einer anderen Krankenstation in Sicherheit gebracht. Ein Trupp unter Atemschutz wurde zur Brandbekämpfung und Belüftung eingesetzt. Der Patient wurde durch die Notärztin ambulant behandelt. Nach rund eine Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Bei Bränden von Speiseöl oder Fett kommt es leider immer wieder zu Löschversuchen mit Wasser. Das Wasser verdampft beim Eindringen in das Fett/Öl schlagartig und schleudert das brennende Fett in den Raum wo es dann explosionsartig abbrennt. Richtig wäre, die Pfanne mit einem Deckel abzudecken, vom Herd zu entfernen und auf einer kühlen Unterlage z.B. Spüle mindestens 5 Minuten stehen zu lassen.

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Bild: © Hessennews TV

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