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KS: Wasserentnahmeverbot aus Gewässern – Bis zu 100.000 Euro Strafe (Video)

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Kassel – Auf Grund der anhaltenden Trockenheit und niedriger Wasserstände in Bächen, Flüssen und Seen erlässt der Landkreis Kassel ein Verbot der Wasserentnahme für alle Oberflächengewässer. Bei Zuwiderhandlung drohen Strafen in Einzelfällen bis zu 100.000 Euro. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind aktuell auch keine flächendeckenden Niederschläge in Sicht. Der Landkreis Kassel erlässt daher ab sofort ein Verbot aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet Wasser zu entnehmen.

Damit ist auch das Schöpfen per Hand untersagt. Fulda und Weser sind derzeit noch nicht betroffen. Andreas Siebert appelliert angesichts der Situation an die Vernunft der Bürger, sich an das Verbot zu halten, denn wir sind verantwortlich dafür, dass Tiere und Natur geschützt werden. Die Pegel der oberirdischen Gewässer im Landkreis schwinden und damit auch der Lebensraum der Pflanzen und Tiere. Durch den niedrigen Wasserstand in Bächen, Flüssen und Seen, sowie die starke Erwärmung des Wassers verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Fische und anderen Organismen. Somit besteht die Möglichkeit bei einer zusätzlichen Wasserentnahme, dass Tiere verenden. Somit gilt, wer sich nicht an das Verbot hält, kann zur Kasse gebeten werden.

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Foto / Fotostrecke: © 2019 by Hessennews TV

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