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Storchenpaar will hoch hinaus

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Frieda – Das zur Zeit wahrscheinlich höchste Storchennest in Hessen befindet sich in Nordhessen. Genau genommen auf einem in 2013 stillgelegten und 57 Meter hohen Firmenschornstein im Meinharder Ortsteil Frieda. Seit Anfang April ist dort ein Storchenpärchen tatsächlich dabei ein Nest zu bauen. Einfach haben es die beiden aber nicht, denn der Nordwind der vergangenen Tage ließ das viele mühsam herbeigeschaffte Astmaterial oft wieder zu Boden fallen.

Für Geschäftsführerin Désirée Derin-Holzapfel ist es eine schöne Überraschung: „Wir verfolgen alle die Entwicklung hoch über unseren Firmendächern mit größtem Interesse (…) beobachten den Nestbau und erwarten den Nachwuchs!“ Doch bis es soweit ist, müssen die beiden noch einige Materialflüge absolvieren. Warum sich die beiden Störche sich ausgerechnet diesen hohen Schornstein ausgesucht haben, kann nur spekuliert werden. Allein die Aussicht wird nicht der Grund für diesen begehrten Platz sein. Nach Auskunft von Derin-Holzapfel streiten sich aktuell zwei Paare um den stillgelegten Schornstein. Nach Überlieferungen habe es in der 130 jährigen Firmengeschichte vor ca. 60 Jahren bereits Störche in Frieda gegeben. Das Unternehmen hofft, dass sie in 2019 erstmalig auch zum Brüten auf dem friedola Schornstein bleiben.

Keine Drohnenflüge

Modelflugpiloten werden dringend gebeten ihre Drohnenflüge in diesem Bereich einzustellen. Die dadurch entstehenden Störungen können dazu führen, dass die Störche ihren möglichen Brutplatz aufgeben. In den vergangenen Wochen wurden nach Auskunft von Anwohnern vermehrt Flüge in Schonsteinnähe beobachtet. Daher der Hinweis: Über Industrieanlagen und Wohngebieten besteht ein generelles Betriebsverbot von Drohnen. Die Störche kann man auf ihrem Schornstein von nahezu jedem Ort in Frieda beobachten.

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Foto / Fotostrecke: © Mark Pudenz / Hessennews TV

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