Schwalmstadt: Brand in Hephata Einrichtung – Feuerwehr musste rund 20 Bewohner evakuieren
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Schwalmstadt: Brand in Hephata Einrichtung – Feuerwehr musste rund 20 Bewohner evakuieren

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Schwalmstadt – Am frühen Dienstagmorgen kam es in einer Hephataeinrichtung in Schwalmstadt-Treysa zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Mehrere Personen wurden nach ersten Erkenntnissen verletzt. Insgesamt wurden über 20 Personen evakuiert. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort im Einsatz.

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In einem Wohnverbund der Hephata Diakonie in der Marienburger Straße in Treysa, kam es in den frühen Morgenstunden bei einem ausgedehnten Wohnungsbrand zu einem Massenanfall von Verletzten (MANV25). Dabei ist man von bis zu 25 Verletzten oder Beteiligten ausgegangen. Zahlreiche Rettungswagen und Feuerwehren eilten den Bewohner zur Hilfe. Auch Einsatzkräfte aus dem benachbarten Landkreis Marburg Biedenkopf kamen in Treysa zum Einsatz.

Nach Information von Kreisbrandmeister Presse, Christian Rinnert, hatte die Wohneinheit im Erdgeschoss bei Ankunft der ersten Rettungskräfte in voller Ausdehnung gebrannt. Zum Brandzeitpunkt hielten sich 22 Personen, darunter auch zwei Betreuer, im Gebäude auf. Neben den Löschmaßnahmen begann die Feuerwehr umgehend mit der Evakuierung des Gebäudes. Zunächst konzentrierten sich die Brandschützer dabei auf das betroffene Erdgeschoss. Im Anschluss wurden die restlichen Etagen des dreigeschossigen Gebäudes geräumt, da sich durch den Brand Rauch im Gebäude ausbreitete. Die Feuerwehr brachte die Bewohner zunächst zu einem Verletztensammelplatz auf einer Grünfläche unmittelbar vor der Einrichtung. Die Evakuierung verlief nach Auskunft von Rinnert ruhig und geordnet. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Bewohner von der Feuerwehr aus dem Gebäude getragen. Mehrere Personen sollen eine Rauchgasvergiftung erlitten haben.

Nach einer ersten ärztlichen Begutachtung vor Ort, brachten Rettungswagen die Verletzten und Betroffenen zu einer weiteren Sichtung in das Feuerwehrhaus nach Schwalmstadt-Treysa. Dort kümmerten sich neben weiteren medizinischen Personal auch ein Betreuungszug um die Betroffenen Personen.

Zur genauen Brandursache sowie zur Schadenhöhe konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden.

Neben zahlreichen Feuerwehreinsatzkräften, Rettungsdiensten und Polizei waren auch ein Leitender Notarzt (LNA), ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OLRD) sowie der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker, vor Ort. Die Kriminalpolizei Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen. (mpu)

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