Breuna/Warburg – Ein Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen hat am Montag auf der B7 bei Warburg-Herlinghausen für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Ein Linienbus fuhr auf eine wartende Fahrzeugkolonne auf und schob mehrere Fahrzeuge ineinander. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt.
Nach Angaben der Polizei hatte ein LKW aufgrund einer Panne am Fahrbahnrand in Richtung Warburg gestanden. Die Gefahrenstelle war ordnungsgemäß abgesichert. Gegen 13.30 Uhr musste ein Pritschenwagen mit Anhänger hinter dem defekten Lkw anhalten. Dahinter warteten bereits ein VW Passat sowie ein Mercedes. Ein Linienbus bemerkte die stehenden Fahrzeuge offenbar zu spät und prallte in das Heck des Mercedes. Durch den Aufprall wurde der Wagen auf den VW Passat geschoben, der wiederum gegen den Anhänger des vorausstehenden Pritschenwagens stieß.
Der Fahrer des Linienbusses blieb unverletzt. Der 68-jährige Fahrer des Mercedes wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ebenfalls zur weiteren Untersuchung in eine Klinik kam der 33 Jahre alte Fahrer des VW Passat, der unter Schock stand. Eine 49-jährige Mitfahrerin im Pritschenwagen erlitt leichte Verletzungen und wurde noch an der Unfallstelle behandelt. Der Fahrer des Pritschenwagens sowie zwei weitere Insassen blieben unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden im höheren fünfstelligen Bereich. Der Mercedes wurde vermutlich vollständig zerstört. Auch der VW Passat und der Linienbus wurden schwer beschädigt. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die B7 bis etwa 16 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Wettesingen und Niederlistingen umgeleitet.
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