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KS: Statt Tatwaffe, E-Scooter in Fulda gefunden

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Kassel – Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wegen der Schüsse auf der Friedrich-Ebert-Straße am 25. Oktober 2020 haben sich konkrete Hinweise darauf ergeben, dass die Tatwaffe nach der Tat im Bereich der Fuldabrücke in die Fulda geworfen worden sein soll. Aus diesem Grund fanden dort am Mittwoch und Donnerstag Suchmaßnahmen statt. Dabei kamen Taucher der Polizei Niedersachsen zum Einsatz.

Die Polizeitaucher aus Braunschweig konnten zwar das Tatmittel nicht auffinden, allerdings förderten sie einige andere Gegenstände aus dem Wasser zutage. Fünf E-Scooter, drei Geldkassetten, eine Geldbörse, eine Schreckschusswaffe und einiges an Unrat wurden in den beiden Tagen an Land gebracht. Die Überprüfung, bei welchen der Gegenstände es eine Verbindung zu Straftaten geben könnte, dauern nun an.

Fünf gefundene E-Scooter: Polizei sucht Zeugen

Bei den fünf schwarz-weißen E-Scootern handelt es sich um Leihfahrzeuge eines Unternehmens, das in Kassel erst seit wenigen Wochen seine Roller zum Ausleihen anbietet. Insofern können die E-Scooter noch nicht lange in der Fulda liegen. Da die Fahrzeuge beschädigt und die Bedienungseinheiten offenbar gestohlen wurden, ist ein Strafverfahren wegen Verdachts des Diebstahls und der Sachbeschädigung eingeleitet worden. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder der Entsorgung der fünf Roller im Fluss gemacht haben.Zeugenhinweise nimmt die Kasseler Polizei unter Tel. 0561 – 9100 entgegen.

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Foto / Fotostrecke: ©Polizei

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