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Fortschritt beim Bau des Windparks auf dem Rödeser Berg

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Wolfhagen – Bürgermeister Schaake ist zufrieden mit dem Fortschritt des Windparkbaus. Ein Kran steht bereits auf dem Rödeser Berg. Insgesamt etwa 200 Meter hoch werden die Windräder, die die Stadtwerke Wolfhagen aktuell auf dem Rödeser Berg errichten. Entsprechend hoch ragt auch der Baukran, der seit Anfang dieser Woche dort steht, über die Baumkronen.

„In den nächsten Tagen wird mit den Arbeiten am unteren Teil des Turms begonnen,“ so Christina Holzhauer, Prokuristin der Stadtwerke und verantwortlich für den Bau des Windparks. Auf diesen Teil, der aus Betonelementen gefertigt wird, werden später zwei Stahlsegmente aufgesetzt, die schließlich die Gondel mit den Rotorblättern tragen. Diese letzten Bauabschnitte wird dann aber ein anderer (größerer) Kran übernehmen. „Ich freue mich sehr, dass die Bauarbeiten auf dem Rödeser Berg so gut voranschreiten,“ sagt Bürgermeister Reinhard Schaake, der die Baustelle vor etwa einer Woche selbst besichtigt hatte. „Das ist ein gute Perspektive für unsere Stadt,“ so Schaake weiter. Wolfhagen bestätige damit einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz und lokaler Energiewende. Der Weg, den die Stadt bisher beschritten hat, findet bereits über die Grenzen Deutschlands hinaus Anerkennung. Erst kürzlich informierten sich 30 japanische Bürgermeister vor Ort, ein Filmteam aus Korea wird die Stadt demnächst besuchen. Dank des Windparks wird das Jahr 2015 das erste sein, in dem Wolfhagen die Menge Strom, die die Stadt benötigt, selbst regenerativ erzeugt. Das Ziel der Stadtverordneten von 2008 ist damit erreicht. „Die guten Windverhältnisse auf dem Rödeser Berg garantieren, dass wir die 100 Prozent erreichen,“ sagt Christina Holzhauer.

Rund 21.000 Tonnen Kohlendioxid werden allein durch den Windpark jährlich eingespart. Neben dem Klima profitiert auch die Kommune. Die Erträge, die der Windpark ab Ende dieses Jahres liefert, fließen zu einem großen Teil an die Stadt. Über die Jahre summieren sich die Einnahmen für den städtischen Haushalt auf mehrere Millionen Euro – dies auch dank der anvisierten Inbetriebnahme Ende 2014. „Die Gestaltungsspielräume, die sich dadurch ergeben, werden wir zum Wohle aller Wolfhager nutzen,“ so Bürgermeister Schaake. Einige Wochen wird es noch dauern, bis die Anlagen errichtet sind. Solange die Bauarbeiten nicht beendet sind, ist Unbefugten das Betreten der Baustelle strengstens untersagt. „Sicherheit steht an erster Stelle,“ so Christina Holzhauer, „daher hat der Sicherheitsdienst die unmissverständliche Anweisung, niemanden auf die Baustelle zu lassen.“ Für die Unannehmlichkeiten, die dadurch für Wanderer und Spaziergänger entstehen, bitten die Stadtwerke um Verständnis.

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Bild:  (c) Stadtwerke Wolfhagen

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