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Wie man es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören

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Am 1. September 2007 trat in Deutschland das Nichtrauchergesetz ein (https://www.rauchfrei-info.de/informieren/gesetzliche-regelungen/bundesgesetz-zum-nichtraucherschutz), das es zum Ziel hat, Menschen, die nicht zur Zigarette greifen, effektiv vor den Gefahren des Rauchens zu schützen.

Seither sind fast zehn Jahre vergangen und Mediziner halten es für äußerst wirksam: Es rette quasi jeden Tag Menschenleben. Die Zahl der Raucher ist in Deutschland rückläufig und auch immer weniger Jugendliche beginnen mit dem Rauchen. Dass die Zigarette uncool geworden ist, führen viele Experten auch auf dieses Gesetz zurück.

Zigaretten machen schnell abhängig und so schlittert man in eine Sucht, die viele gesundheitliche Gefahren mit sich zieht: Das Nikotin sorgt für eine Abhängigkeit beim Raucher, die sowohl physische als auch psychische Folgen hat und der Körper bekommt täglich jede Menge Substanzen zugeführt, die gesundheitsgefährdend sind:

– Das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, ist für Raucher besonders hoch, denn das Herz-Kreislauf-System wird enorm beeinträchtigt.
– Natürlich werden auch die Atemwege durch das Rauchen geschädigt.
– Rauchen löst zudem viele Krebserkrankungen aus (https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/nicht-nur-lungenkrebs-diese-20-krebsarten-riskieren-raucher_id_4775457.html) wie zum Beispiel Lungen,- Mundhöhlen,- Magen,- und Kehlkopfkrebs oder Leukämie.
– Der Stoffwechsel wird durch die Zigaretten ebenfalls sehr beeinträchtigt.
– Durch das Rauchen kann es zu vielen körperlichen Konsequenzen kommen wie einem Schlaganfall, Bronchitis, Raucherbeinen oder Diabetes.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist zwar schwer, doch die Aussicht auf ein gesünderes und qualitativ verbessertes Leben lohnt sich und motiviert. Hier einige Tipps, um endlich rauchfrei zu werden:

– Gemeinsam schafft man es leichter: Diverse Unterstützungen entweder mit „Leidgenossen“ oder durch professionelle Programme helfen bei der erfolgreichen Rauchentwöhnung enorm. Allein fällt man viel schneller in alte Muster zurück.
– Mit Routinen brechen: Die Zigarette zum Morgenkaffee muss kein lebenslanges Ritual bleiben, man kann sich auch andere Gewohnheiten zulegen und sollte kritisch überprüfen, warum man wann zum Glimmstengel greift: Das Verstehen führt dann zum Aufhören wollen.
– Finger und Mund wollen beim Ausstieg beschäftigt sein: Deshalb ist es gut, immer zuckerfreie Bonbons oder auch Kaugummis dabei zu haben, wenn wieder einmal der Drang zur Zigarette groß wird. Diverse Ersatzmittel wie Nüsse oder Obst können das Verlangen zu rauchen austricksen. Auch Nikotinersatzpräparate können in der ersten Zeit helfen (https://www.shop-apotheke.com/raucherentwoehnung).
– Treiben Sie Sport: Bewegung hilft nicht nur beim Rauchausstieg, sondern auch dabei nicht zuzunehmen. Zudem sind Sport oder meditative Beschäftigungen wie Yoga gut gegen Stress und Nervosität, die sich eventuell bei der Rauchentwöhnung auch einstellen kann.

Der Tag, an dem man sich entschließt, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte ein persönlicher Feiertag werden: Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht, finanziell, gesundheitlich und qualitativ!

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Foto: © Pixabay

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