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Wi: Funkenflug verursacht 1,4 Millionen Euro Sachschaden

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Wiesbaden – Schleifarbeiten auf den Bahngleisen führten am Freitagabend gegen 23.20 Uhr zu einem starken Funkenflug, der zunächst eine Brombeerhecke in Höhe der Wiesbadener Landstraße in Brand setzte. Von dieser griffen die Flammen schnell auf ein Firmengelände mit unmittelbar dahinter abgestellten hochwertigen Neufahrzeugen über. Dabei wurden 31 PKW durch das Feuer stark beschädigt. Aufgrund der unübersichtlichen Einsatzstelle und der erwarteten Brandausbreitung wurden die Freiwilligen Feuerwehren Kastel und Biebrich sowie ein weiteres TLF nachalarmiert.

Die Löschmaßnahmen wurden mit bis zu 5 Trupps unter Atemschutz mit 5 C-Rohren durchgeführt. Durch die unübersichtlichen Zugänge zum Gelände und die nicht ausreichende Löschwasserversorgung gestaltete sich der Einsatz zunächst schwierig. Die Löschwasserversorgung konnte dann über die zwei TLF gesichert werden. Im Laufe des Einsatzes wurden dann mehr als 20 Personen, die in einem direkt angrenzenden Kleingartengebiet wohnten, bei der vorsorglichen Räumung des Gebietes durch den drehenden Wind von der massiven Rauchentwicklung beaufschlagt und atmeten dabei Rauchgase ein. Um diese Personen auf eine vermutete Rauchgasvergiftung untersuchen zu können, wurden von der Einsatzleitung Rettungsdienst eine Verstärkung des Rettungsdienstes aus den Landkreisen Rheingau-Taunus-Kreis und Main-Taunus-Kreis sowie ein Gelenkbus von ESWE-Verkehr angefordert. Insgesamt wurden vom Rettungsdienst 21 Personen sowie 6 Angehörige der Feuerwehr auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Eine Person wurde zur weiteren Diagnose in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Löscharbeiten war die Wiesbadener Landstraße für rund 2 Stunden voll gesperrt. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf 1.400.000 Euro geschätzt.

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Foto / Fotostrecke: © Feuerwehr Wiesbaden

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