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LKW-Fahrer nach Unfall erfolgreich wiederbelebt

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Marburg – Am Samstag kam es gegen 12.20 Uhr auf der Brücke zwischen den Anschlussstellen zur B3 nach Marburg und B 62 nach Stadtallendorf zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem blauen VW Tiguan und einem mit Steinerde beladenen Lkw-Kipper mit Doppelachsanhänger. Nach dem Zusammenstoß durchbrach der Lastwagen die Schutzplanke und das Brückengelände und stürzt entlang der Böschung hinunter auf die Kraftfahrstraße.

Die beiden Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Es kam bis in die Abendstunden zu Verkehrsbehinderungen. Nach den ersten Ermittlungen fuhr das Lkw-Gespann vom Bernsdorfer Kreisverkehr kommend auf der B3. Der Tiguan kam aus Richtung Ginseldorf und damit aus entgegengesetzter Richtung. Der Frontalzusammenstoß ereignete sich an der Anschlussstelle Cölbe-Bürgeln (B3 / B62) Fahrtrichtung Marburg. Im weiteren Verlauf des Geschehens überquerte der Lastwagen die Straße nach links über die Gegenfahrbahn, durchbrach das Brückengeländer samt Schutzplanke und stürzte die Böschung hinunter auf die darunterliegende Fahrbahn der B 62 (Fahrtrichtung Marburg). Lkw und Anhänger kippten dabei um. Der 38-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde durch die Rettungskräfte am Unfallort reanimiert. Für den Marburger besteht nach den letzten Erkenntnissen derzeit keine Lebensgefahr mehr (Stand: 18h). Auch der Tiguanfahrer, ein 63-jähriger Marburger, musste ansprechbar aber augenscheinlich schwer verletzt ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstanden wahrscheinlich wirtschaftlicheTotalschäden. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs einen Unfallgutachter an. Für die Bergung und Aufräumarbeiten u.a. mit Baggereinsatz war die B3/B62 (Kraftfahrtstraße bis 17 Uhr in beide Richtungen und anschließend bis in die Abendstunden noch für die Richtungsfahrbahn von Kirchhain nach Marburg voll gesperrt. 

Zeugen, die sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben werden dringend gebeten, dies nachzuholen. Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

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Foto: Polizei Mittelhessen

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