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Hessische Polizisten beklagen sich über neue Dienstautos

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Wiesbaden –  Die hessische Polizei kann auf Streifenwagen vom Typ Opel Insignia künftig verzichten. Beamten beklagen sich über zu enge Sitze sowie schlechte Rundumsicht. Mit Pistole, Schlagstock und Handy seien die Fahrzeuge nur eingeschränkt zu verwenden. Die Autositze sind nicht an die Bedürfnisse der Beamten angepasst, die mit Pistole, Schlagstock, Handy, Pfefferspray und Handschellen bepackt sind, wurde durch einen Hörfunksender am Sonntag unter Berufung auf eine von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) initiierte Online-Umfrage berichtet.

Schon im vergangenen Jahr habe man sich deshalb für eine Neuausschreibung entschieden. Hessen hat mit Opel einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 800 Insignia-Fahrzeugen im Wert von 25 Millionen Euro abgeschlossen. 200 wurden geliefert. Das Land könne jedoch ohne Probleme aus diesem Rahmenvertrag aussteigen, betonte Münch. Die Polizei müsse bei Streifenwagen immer Kompromisse machen, da die Fahrzeuge für den zivilen Gebrauch gedacht seien. Der Insignia sei aber vor dem Einsatz im Streifendienst getestet worden. Dabei hätten nur zwei von 15 Testern die tiefliegenden und eher sportlich ausgerichteten Sitze montiert. Jedoch war die Rundumsicht von den meisten Testern negativ beurteilt worden. Der Trend gehe beim Polizeiauto inzwischen zum Compact-Van. chrhap

 

Bild: (c) Hessennews TV

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