Hessisch Lichtenau – Das Trinkwasser in Hessisch Lichtenau und den Stadtteilen Quentel, Fürstenhagen, Hirschhagen, Föhren, Friedrichsbrück, Walburg und Velmeden kann wieder uneingeschränkt genutzt werden. Das Gesundheitsamt des Werra-Meißner-Kreises hat das Abkochgebot aufgehoben, nachdem aktuelle Wasserproben eine einwandfreie Trinkwasserqualität bestätigt hatten.
Bei einer routinemäßigen Untersuchung war zuvor eine mikrobiologische Abweichung festgestellt worden. Betroffen war der Tiefbrunnen Querenberg, der daraufhin vom Netz genommen wurde. In den vergangenen Tagen wurden das Leitungsnetz desinfiziert und gespült sowie weitere Wasserproben entnommen. Alle Ergebnisse waren unauffällig. Bürgermeister Dirk Oetzel zeigte sich erleichtert über die Freigabe und dankte den Bürgern für ihre Geduld sowie allen Beteiligten für ihren Einsatz.
Brunnen bleibt vorerst abgeschaltet
Der Brunnen Querenberg bleibt zunächst außer Betrieb. Die Stadt will die Ursache der Auffälligkeit weiter untersuchen. Die Trinkwasserversorgung ist auch ohne den Brunnen uneingeschränkt gewährleistet. Nach der Aufhebung des Abkochgebots empfiehlt die Stadt, die Wasserleitungen im Haushalt einige Zeit durchzuspülen. Danach kann das Wasser wieder wie gewohnt und ohne Abkochen zum Trinken und zur Zubereitung von Speisen verwendet werden.
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