Hessen und Thüringen haben gemeinsam die länderübergreifende Übung „HETHEX 2026“ gestartet. Unter Leitung der Landeskommandos beider Bundesländer trainieren vom 22. bis 26. April bis zu 900 deutsche und US-amerikanische Soldatinnen und Soldaten sowie Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und weiteren zivilen Organisationen.
Im Mittelpunkt der Übung steht die Koordination militärischer Kolonnenfahrten im zivilen Straßenverkehr sowie die logistische Versorgung der beteiligten Kräfte. Insgesamt sind rund 400 Fahrzeuge auf ausgewählten Abschnitten der Autobahnen A4, A5, A7 und A38 unterwegs. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit zivilen Dienstleistern: Die Versorgung der Einsatzkräfte wird während der Übung über festgelegte Punkte in beiden Bundesländern sichergestellt. Nach Angaben der Verantwortlichen handelt es sich bei „HETHEX 2026“ bundesweit um eine Übung in dieser Form erstmals. Besonders im Zeitraum vom 24. bis 26. April ist verstärkt mit Kolonnenverkehr auf den Straßen in Hessen und Thüringen zu rechnen. Ziel der Übung ist es, Abläufe und Verfahren im Rahmen der sogenannten „Drehscheibe Deutschland“ über Länder- und Ressortgrenzen hinweg zu überprüfen und die zivil-militärische Zusammenarbeit weiter zu stärken.
Die Verantwortlichen betonen, dass die Fahrten der Militärkolonnen möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden. In enger Abstimmung mit den Verkehrsbehörden sollen Beeinträchtigungen für den zivilen Verkehr so gering wie möglich gehalten werden. Gleichzeitig wird um besondere Rücksichtnahme im Straßenverkehr gebeten.
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