Innenstadtoffensive in Kassel: Zwölf Festnahmen und zahlreiche Funde
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Innenstadtoffensive in Kassel: Zwölf Festnahmen und zahlreiche Funde

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Kassel – Bei Kontrollen im Rahmen der Innenstadtoffensive hat die Kasseler Polizei am Montag zwölf Menschen vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten unter anderem Kokain, mutmaßliche Ecstasy-Tabletten, verschreibungspflichtige Medikamente, eine scharfe Schusswaffe und mehrere Messer sicher. Auch mutmaßliches Drogengeld und ein gefälschter Führerschein wurden entdeckt.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Zivilfahnder der Organisationseinheit City am späten Vormittag mutmaßliche Drogengeschäfte im Umfeld einer Gaststätte in der Kasseler Nordstadt beobachtet. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten bei drei Männern und einer Frau mehrere Kokainplomben sowie eine Methadonspritze. Bei der Durchsuchung der Gaststätte wurden zudem 170 verschreibungspflichtige Medikamente, Ampullen mit Kokain, mehr als 400 Euro mutmaßliches Drogengeld und ein großer Böller der Kategorie F4 entdeckt. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen den Betreiber der Gaststätte und einen weiteren Tatverdächtigen wurden Strafverfahren eingeleitet. Unter den kontrollierten Personen befand sich außerdem ein 27-Jähriger, gegen den seit einem halben Jahr ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Handels mit Kokain in nicht geringer Menge vorlag. Der wohnsitzlose Mann mit tunesischer Staatsangehörigkeit wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

5 Messer in Türverkleidung
Weitere Festnahmen erfolgten bei Verkehrskontrollen in der Holländischen Straße und der Weserstraße. Bei drei Insassen eines Autos fanden die Polizisten mutmaßliche Ecstasy-Tabletten, mehrere Gramm Kokain, Cannabis, eine Feinwaage und mutmaßliches Drogengeld. Im Kofferraum entdeckten sie außerdem eine scharfe Schusswaffe. Auch die Mobiltelefone der drei Tatverdächtigen wurden sichergestellt. Bei einer weiteren Kontrolle legte ein Autofahrer einen gefälschten Führerschein vor. Er durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und muss sich nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Darüber hinaus stoppten die Beamten einen weiteren Pkw-Fahrer, in dessen hinterer Türverkleidung fünf Messer versteckt waren. Die Messer wurden sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

An den Kontrollen waren neben den Zivilfahndern der Organisationseinheit City auch uniformierte Beamte der Direktion Bereitschaftspolizei Nord beteiligt.

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