Sprinter kracht auf A49 bei Schwalmstadt nahezu ungebremst in Sattelzug
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Sprinter kracht auf A49 bei Schwalmstadt nahezu ungebremst in Sattelzug

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Schwalmstadt – Zu einem Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen kam es am Montagvormittag gegen 10 Uhr auf der A49 zwischen den Anschlussstellen Neuental und Schwalmstadt. Ein Sprinter fuhr aus bislang ungeklärten Umständen nahezu ungebremst auf einen LKW auf. Die Fahrgastzelle des Sprinters wurde dabei vollständig zerstört.

Nur wenige hundert Meter vor dem Frankenhainer Tunnelportal, in Fahrtrichtung Süden, kam es am Montagvormittag zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein mit zwei Personen besetzter Sprinter aus Leipzig krachte aus ungeklärten Umständen in das Heck eines Sattelzuges. Durch den heftigen Aufprall wurde das Fahrzeug nach links gegen die Mittelbegrenzung geschleudert, rollte am LKW vorbei und kam schließlich 300 Meter weiter auf dem Seitenstreifen zum stehen. Obwohl die Beifahrerseite des Sprinters komplett Eindrücke wurde, konnten Ersthelfer noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr beide Personen aus dem Fahrzeug befreien. Entgegen ersten Meldungen wurde glücklicherweise niemand eingeklemmt. Nach ihrer Versorgung durch den Rettungsdienst wurden die Verletzten ins Krankenhaus nach Ziegenhain transportiert. Der 27-jährige polnische LKW Fahrer blieb unverletzt, stand augenscheinlich aber unter dem Eindruck des Geschehens. Die Feuerwehr Borken, welche für diesen Autobahnabschnitt zuständig ist, stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Batterie des Sprinters ab und sicherte das Fahrzeug vor dem wegrollen. Hydraulische Rettungsgeräte kamen nicht mehr zum Einsatz.

Die A49 war während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für rund eine Stunde in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Der Verkehr wurde im späteren Verlauf einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Rückstau auf der A49 betrug etwa vier Kilometer. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Borken, Mario Diehl, lobte die vorbildliche Rettungsgasse. „Das hat wirklich gut geklappt (…) So konnten wir schnell vor Ort sein“, so Diehl weiter.

Im Einsatz waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Feuerwehr Borken sowie die Autobahnpolizei Baunatal. Eine genaue Schadenssumme konnte vor Ort nicht ermittelt werden, dürfte ersten Schätzungen zur Folge aber im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. (mpu)

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