Smartwatch löst Rettungskette aus – Fahrer bei Unfall nahe Borken lebensgefährlich verletzt
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Smartwatch löst Rettungskette aus – Fahrer bei Unfall nahe Borken lebensgefährlich verletzt

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Borken – Zu einem schweren Alleinunfall kam es am frühen Sonntagabend zwischen Borken-Großenenglis und Wabern-Udenborn. Ein Fahrzeug kam von der Straße ab und wurde in eine Kiesgrube katapultiert.

Ein 46-jähriger Mann befuhr am frühen Sonntagabend in der Gemarkung von Großenenglis mit seinem Wagen von der Firma Kimm kommend zunächst die Waberner Strasse in Richtung der Landstraße nach Udenborn. Aus bislang ungeklärten Umständen verlor der Mann vermutlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam bereits weit vor der Einmündung auf die L3223 nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf einer Strecke von rund 120 Metern durchfuhr er ein angrenzendes Feld bevor der Mann mit seinem Wagen die Landstraße in Richtung Kiesgrube querte. Durch einen als Abgrenzung zur Grube angelegter Sandhaufen katapultierte den wagen rund 50 Meter durch die Luft. Der Wagen schlug nur wenige Meter vor einer großen Rohrleitung an einem Hang ein, wurde dann gegen und auf diese drauf geschleudert und kam schließlich rund 15 Meter unterhalb der Einschlagstelle zum Stillstand.

Vermutlich hatte zunächst niemand den Unfall unmittelbar mitbekommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden zu einem Smartwatchalarm auf die Strecke zwischen Großenenglis und Udenborn alarmiert und fanden schließlich den Wagen mit dem lebensbedrohlich verletzten Fahrer. Die Rettung gestaltetet sich für alle Einsatzkräfte schwierig. Das Fahrzeug lag völlig zerstört an einem steilen Hang und musste zunächst gesichert werden. Für die Rettung des Schwerverletzten mussten zahlreiche Einsatzkräfte mit anpacken. Nach Information der Polizei Homberg wurde der Mann noch vor Ort reanimiert und kam nach seiner Erstversorgung an der Einsatzstelle in ein Krankenhaus.

Wie es genau zu dem Unfall kam, konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden. Ein Gutachter der DEKRA wurde mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Borken, ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie die Polizei Homberg. Die L3223 war während der Rettungsmaßnahmen für rund zwei Stunden für den Verkehr voll gesperrt. (mpu)

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