kleinalmrode absturz 03042015
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Kleinalmerode: Sportflugzeug ist abgestürzt – Pilot tot

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Witzenhausen – Nach einer großangelegten Suchaktion von Einsatzkräfte aus Niedersachen und Hessen nach einem Flugzeug wurde am Nachmittag traurige Gewissheit. Das Sportflugzeug ist abgestürzt und der Pilot tot.  Nach derzeitigem Ermittlungsstand startete ein 67-jähriger Pilot gegen 9 Uhr am Karfreitag mit seiner Piper  28 RT vom Flughafen Kassel-Airport in Richtung Sömmerda.

Nach rund 15  Minuten Flugzeit stürzte der Flieger im Bereich zwischen Nieste und  Kleinalmerode südlich der Landesstraße 563 in dicht bewaldetem Gebiet ab. Laut ersten Zeugenangaben kam zu diesem Zeitpunkt in dem Bereich  dichter Schneefall auf. Inwieweit dies ursächlich für das Unglück war ist noch völlig ungeklärt. Die Zeugen nahmen jedoch wahr, dass es zu  einem Aufprallgeräusch kam und teilten dies der Polizeileitstelle  Nordhessen mit. Von dort wurden nun umfangreiche Suchmaßnahmen  eingeleitet. Aufgrund des unwegsamen, dicht bewaldeten Geländes gestalteten sich die Suchmaßnahmen sehr schwierig. Erste Ermittlungen der Polizei beim Flughafen Calden ergaben den Hinweis auf den  67-Jährigen und seine Maschine die am Ankunftsflughafen in Sömmerda  ab 10 Uhr überfällig war. In Kooperation mit dem SAR-Suchdienst in Münster, der Leitstelle der Polizei Göttingen, der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal und der Fliegerstaffel der Hessischen  Polizei in Egelsbach wurden die Suchmaßnahmen nun erheblich  ausgeweitet. Hierbei kamen außer den Maschinen der Bundes- und  Landespolizei auch zwei Suchmaschinen der Bundeswehr zum Einsatz. 

Zeitgleich erfolgte die Suche am Boden mit starken Einsatzkräften der Polizei Göttingen und der Polizei Nordhessen unter Einbeziehung von  rund 100 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus den  Landkreisen Göttingen, Werra-Meißner und Kassel. Gegen 15.15 Uhr  konnte die Absturzstelle durch den Hubschrauber der Fliegerstaffel  aus Egelsbach lokalisiert werden. Nachdem die Einsatzkräfte am Boden  sich durch unwegsames Gelände an die Unglücksstelle vorgearbeitet  hatten konnten sie den Piloten nur noch tot auffinden. Die Identität  ist noch nicht abschließend zweifelsfrei geklärt. Mit hoher  Wahrscheinlichkeit handelt es sich jedoch um den 67-jährigen  Flugzeugbesitzer aus der Nähe von Sömmerda (Thüringen). Die  Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung wurde in die Ermittlungen  eingeschaltet und befindet sich derzeit zur Ursachenermittlung an der Absturzstelle. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, befindet  sich die Absturzstelle auf niedersächsischem Gebiet.  Zur Unfallursache gibt es derzeit noch keine Erklärungen.

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