Wiesbaden – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird 2026 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) würdigt damit seinen Einsatz für die Unabhängigkeit der Ukraine, demokratische Werte und die europäische Zusammenarbeit. Die Verleihung ist traditionell für den 1. Dezember, den Hessischen Verfassungstag, vorgesehen.
Rhein hob insbesondere Selenskyjs Rolle seit Beginn des russischen Angriffskrieges hervor. Mit seinem Einsatz für die Verteidigung des Landes und seiner demokratischen Ordnung habe der Präsident große Verantwortung übernommen. Auch die Entscheidung, den Widerstand von der Hauptstadt Kyjiw aus zu organisieren, zeige seinen Mut und habe zur Sicherung der staatlichen Führung beigetragen. Die Ehrung gelte zugleich der ukrainischen Bevölkerung, die sich gegen den russischen Angriff verteidige und dabei auch für europäische Werte einstehe, erklärte der Ministerpräsident.
Hessen bekräftigt Solidarität mit der Ukraine
Neben Selenskyjs politischer Führung würdigte Rhein dessen diplomatische Arbeit. Bei internationalen Auftritten habe der ukrainische Präsident wiederholt für Frieden, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte geworben. Zudem setze er sich für die Einhaltung des Völkerrechts ein. Mit der Verleihung wolle Hessen seine Unterstützung für die Ukraine bekräftigen. Die Medaille stehe für das Recht der Völker auf Selbstbestimmung und für den Schutz demokratischer Werte. „Hessen steht an der Seite der Ukraine“, betonte Rhein. Die Zukunft eines Landes dürfe nicht durch militärische Gewalt bestimmt werden.
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Foto/Fotostrecke: © 2026 - Hessische Staatskanzlei










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