HeLi: Dichter Rauch im Mehrfamilienhaus – Feuerwehr rettet Bewohner über Drehleiter
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HeLi: Dichter Rauch im Mehrfamilienhaus – Feuerwehr rettet Bewohner über Drehleiter

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Hessisch Lichtenau – In der Nacht zum Dienstag kam es in der Wohnsiedlung „Im Tal“ zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus dort mussten insgesamt zehn Bewohner und ein Hund von der Feuerwehr aus ihren Wohnungen gerettet werden. Mehrere Menschen erlitten leichte Rauchgasverletzungen.

Der Notruf ging am Montagabend gegen 23:35 Uhr bei den Einsatzkräften ein. Bereits wenige Minuten später trafen die ersten Feuerwehren an dem Mehrfamilienhaus ein. Dichter Rauch drang zu diesem Zeitpunkt bereits aus den Kellerfenstern und hatte sich im gesamten Gebäude bis in die sechs Wohnungen ausgebreitet.

Da das Treppenhaus durch den aufsteigenden Brandrauch nicht mehr sicher als Fluchtweg genutzt werden konnte, mussten neun Bewohner und ein Hund über die Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Ein weiterer Bewohner konnte von den Einsatzkräften über das Treppenhaus ins Freie gebracht werden.

Nach ersten Erkenntnissen war in einem Kellerraum ein Hochdruckreiniger in Brand geraten. Das Feuer breitete sich anschließend auf den gesamten Kellerraum aus und sorgte für eine starke Rauchentwicklung.

Die Feuerwehren aus Hessisch Lichtenau und Walburg gingen mit mehreren Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Ein mobiler Rauchverschluss wurde bereits beim ersten Angriff eingesetzt, um eine weitere Ausbreitung des Brandrauchs vom Keller in das Treppenhaus möglichst zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Rauch allerdings bereits im Gebäude verteilt.

Während der betroffene Kellerraum vollständig ausbrannte, wurde auch das übrige Wohnhaus durch die massive Rauchentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nach den Löscharbeiten setzte die Feuerwehr einen Druckbelüfter ein, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien.

Die Nachlösch- und Belüftungsarbeiten dauerten bis etwa 1:30 Uhr. Anschließend mussten die eingesetzten Fahrzeuge, Atemschutzgeräte und weiteren Gerätschaften wieder für mögliche Folgeeinsätze vorbereitet werden.

Mehrere Bewohner erlitten leichte Rauchgasverletzungen und wurden vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt. Im Einsatz waren zwei Rettungswagen aus Hessisch Lichtenau und Sontra, ein Notarzt aus Hessisch Lichtenau sowie zusätzlich die SEG Hessisch Lichtenau.

Die Polizei aus Hessisch Lichtenau war mit zwei Beamten vor Ort und hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hessisch Lichtenau und Walburg sowie 11 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.

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Foto/Fotostrecke: © 2026 - Feuerwehr Hessisch Lichtenau / Stefan Schlegel

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