(YK). Kirchheim – Der angekündigte Schneefall setzte am Nachmittag ein. Unbestätigten Informationen zufolge waren die Winterdienste bereits seit den Mittagsstunden im Dauereinsatz. Trotzdem verschärften sich gegen 16.30 Uhr die Straßenverhältnisse deutlich. Auf der A4 in Richtung und vom Kirchheimer Dreieck blieben die ersten Lastwagen auf der verschneiten Fahrbahn liegen. Die Räder drehten durch, einzelne Fahrzeuge brachen im Heck aus. Der Pkw-Verkehr schlängelte sich zunächst an den liegengebliebenen Lastern vorbei, bis auch hier kein Weiterkommen mehr möglich war. Zeitweise standen Fahrzeuge auf allen drei Fahrstreifen. Dabei gilt in Hessen bei winterlichen Straßenverhältnissen für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Pflicht, ausschließlich den rechten Fahrstreifen zu nutzen – gerade in den zahlreichen Steigungsbereichen rund um das Kirchheimer Dreieck eine wichtige Regelung. Nach kurzer Zeit wichen dennoch mehrere Lkw bis auf den linken Fahrstreifen aus. Dadurch wurde ein Durchkommen für den übrigen Verkehr sowie für den Winterdienst nahezu unmöglich. Auch Rettungsdienste hatten erhebliche Probleme, den Stau zu passieren. Wie sich die Lage weiterentwickelt, ist derzeit noch unklar. Der Schneefall soll in Kürze nachlassen, sodass mit einer Entspannung der Situation gerechnet wird.
Quelle: www.tvnews-hessen.com









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