Kassel – Am Dienstagnachmittag ist es in einer Kleingartenanlage im Kasseler Stadtteil Fasanenhof zu einem Brand gekommen. Gegen 15:15 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei von Anwohnern alarmiert, die eine brennende Gartenhütte bemerkt hatten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Gartenlaube bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Kassel und der Freiwilligen Feuerwehr Kassel-Wolfsanger leiteten umgehend die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren ein. Ein Trupp ging dabei unter Atemschutz vor. Aufgrund des schnellen Einsatzes und des einsetzenden Regens konnte verhindert werden, dass die Flammen auf weitere Parzellen übergriffen. Die gemauerte Gartenhütte wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Ein Rettungswagen und die Polizei waren ebenfalls vor Ort.
15-Jähriger gibt Brandstiftung zu
Nach ersten Zeugenaussagen hatten sich kurz vor dem Brand zwei Jugendliche an der betroffenen Gartenparzelle aufgehalten. Polizeibeamte konnten kurze Zeit später zwei Personen in der Nähe des Vereinsgeländes feststellen, auf die die Beschreibung der Zeugen zutraf. Als die Jugendlichen die Beamten bemerkten, ergriff einer von ihnen die Flucht. Ein 15-Jähriger wurde festgenommen. Nach Angaben der Polizei räumte der Jugendliche später reumütig ein, gemeinsam mit dem geflüchteten Jugendlichen an der Brandlegung beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen, insbesondere zur Identität und zum Aufenthaltsort des zweiten Tatverdächtigen, dauern an. Der 15-Jährige gab zudem an, zuvor von einem unbekannten Mann festgehalten und geschlagen worden zu sein. Deshalb wurde ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet.
Symbolfoto: © 2026 - Hessennews TV










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