Niedenstein/Bad Emstal – Die anhaltende Trockenheit und die damit verbundene hohe Wald- und Flächenbrandgefahr haben am Dienstagabend erneut die Feuerwehren gefordert. Gegen 19.50 Uhr wurden die Feuerwehren Niedenstein-Wichdorf, Bad Emstal-Sand und Bad Emstal-Balhorn zu einem Flächenbrand zwischen Niedenstein und Bad Emstal alarmiert.
Aufmerksame Landwirte und Verkehrsteilnehmer hatten den Brand bemerkt und umgehend den Notruf gewählt. Aufgrund der Lage unmittelbar an der Gemarkungsgrenze wurden Einsatzkräfte aus Niedenstein und Bad Emstal alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern vertrocknete Vegetation. Die Flammen hatten sich bereits in Richtung des angrenzenden Waldes ausgebreitet und waren stellenweise auf den Waldboden übergegriffen. Die Einsatzkräfte gingen umgehend mit zwei Strahlrohren gegen das Feuer vor. Das benötigte Löschwasser wurde zunächst aus den Wassertanks der Einsatzfahrzeuge bereitgestellt. Zusätzlich kamen spezielle Löschwasserrucksäcke zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden zum Einsatz. Eine besondere Herausforderung waren Glutnester, die bereits in den Waldboden eingedrungen waren. Um diese aufzuspüren und gezielt ablöschen zu können, lockerten die Einsatzkräfte den Boden unter anderem mit Dunghaken auf. Zusätzlich kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe konnten verbliebene Wärmezonen im Boden erkannt und kontrolliert werden.
Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehren konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes auf die angrenzende Waldfläche verhindert werden.
Der Einsatz verdeutlicht erneut, wie schnell sich trockene Vegetation entzünden und ein zunächst kleiner Flächenbrand auf angrenzende Waldgebiete ausbreiten kann. Angesichts der anhaltenden Trockenheit appellieren die Feuerwehren an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein und mögliche Brandentwicklungen umgehend über den Notruf 112 zu melden.
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Foto/Fotostrecke: © 2026 - Feuerwehr Niedenstein

















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