Fritzlar – Nach dem tödlichen Brand eines Mehrfamilienhauses in der Gießener Straße in Fritzlar (-Wir berichteten-) haben Ermittler der Kriminalpolizei Homberg die Untersuchungen zur Brandursache übernommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Dachgeschoss des Wohnhauses aus und breitete sich innerhalb kurzer Zeit aus. Für einen 16-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät – er starb noch am Brandort. Alle weiteren Bewohner, darunter Angehörige des Verstorbenen, konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Entscheidend für die erfolgreiche Evakuierung war das schnelle Eingreifen eines Zeugen. Nachdem er einen lauten Knall gehört und Feuerschein bemerkt hatte, alarmierte er sofort die Feuerwehr über den Notruf. Anschließend lief er zu dem Wohnhaus, warnte die Bewohner durch Klingeln und Rufen und ermöglichte ihnen so, das Gebäude rechtzeitig zu verlassen.
Am Montagvormittag untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei gemeinsam mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes erneut den Brandort. Zur Ursache des Feuers können derzeit noch keine abschließenden Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. Das Mehrfamilienhaus ist infolge des Brandes derzeit unbewohnbar. Die Brandstelle bleibt beschlagnahmt und darf bis auf Weiteres nicht betreten werden.
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