Grebenstein: Angeblicher Raubüberfall war nur vorgetäuscht
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Grebenstein: Angeblicher Raubüberfall war nur vorgetäuscht

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Grebenstein – Ein zunächst gemeldeter schwerer Raubüberfall auf einen Discountermarkt in Grebenstein (-Wir berichteten-) hat sich nach aktuellen Ermittlungen offenbar als vorgetäuschte Straftat herausgestellt. Die Kasseler Kriminalpolizei führt nun entsprechende Ermittlungen.

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Ausgangspunkt waren Ungereimtheiten in den Aussagen eines Mitarbeiters, die bereits kurz nach der Tatmeldung Zweifel bei den Einsatzkräften aufkommen ließen. Im weiteren Verlauf verdichteten sich die Hinweise, dass sich der Vorfall nicht wie geschildert abgespielt haben könnte. Die Ermittlungen führten schließlich zu drei jungen Männern, die im Verdacht standen, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel wurden Durchsuchungen in drei Wohnungen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten bei zwei Tatverdächtigen im Alter von 20 und 22 Jahren große Teile des vermeintlich erbeuteten Bargeldes sicher. Zusätzlich wurden Betäubungsmittel sowie ein Schlagring aufgefunden.

Die beiden Männer gestanden inzwischen, den Überfall am Montag dem 20.04.2026 gemeinsam inszeniert zu haben. Gegen eine dritte Person konnten hingegen keine belastbaren Hinweise festgestellt werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat dauern an.

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