Diemelstadt – Am Donnerstagmorgen ist es auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Diemelstadt zu einem Lkw-Brand gekommen. Nach ersten Erkenntnissen war ein mit Photovoltaik-Modulen beladener Sattelzug gegen 6 Uhr in Fahrtrichtung Kassel unterwegs, als mehrere Lkw-Fahrer plötzlich einen lauten Knall wahrnahmen und Rauch aufsteigen sahen. Der betroffene Fahrer reagierte umgehend, lenkte sein Fahrzeug auf den Standstreifen – etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Diemelstadt – und koppelte die Zugmaschine vom Anhänger ab.
Mehrere Ersthelfer versuchten anschließend, die Flammen mit Feuerlöschern und einem Akku-Hochdruckreiniger einzudämmen. Das Feuer griff jedoch bereits auf die Ladung über und breitete sich weiter aus. Die alarmierte Feuerwehr Diemelstadt übernahm die Löscharbeiten und verhinderte durch kontinuierliches Bewässern der Ladung einen Vollbrand. Zur Unterstützung wurde ein Radlader einer Bergungsfirma eingesetzt, um die geladenen Paletten abzuladen. Dabei stellte sich heraus, dass zahlreiche Verpackungen durch die Hitze beschädigt waren und beim Entladen auseinanderfielen. Auf dem Standstreifen wurde die Ladung schließlich vollständig abgelöscht. Da sich der Brand nicht weiter intensivierte, reichte das Wasser aus den eingesetzten Löschfahrzeugen aus. Ein aufwendiger Pendelverkehr zur Wasserversorgung war daher nicht erforderlich.
Die Brandursache ist bislang unklar, die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die A44 in Fahrtrichtung Kassel bleibt voraussichtlich bis zum Mittag voll gesperrt.
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