Nordhessen/Niedersachsen – Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens wegen **bandenmäßiger **Hehlerei mit Dieselkraftstoff haben Ermittler am Mittwoch mehrere Objekte in Nordhessen und Südniedersachsen durchsucht. Die Maßnahmen erfolgten unter der Leitung der Regionalen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Werra-Meißner auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel.
Durchsucht wurden Objekte in Eschwege, Witzenhausen, Habichtswald, Espenau und Bovenden. In den frühen Morgenstunden rückten Einsatzkräfte mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Nordhessen, der Bereitschaftspolizei sowie der Polizeidirektion Göttingen an und kontrollierten mehrere Grundstücke und Gebäude. Dabei stellten die Beamten insgesamt rund 1.700 Liter Dieselkraftstoff sicher. Der Kraftstoff war in 200-Liter-Fässern gelagert. In Eschwege wurden vier Fässer entdeckt, in Witzenhausen acht und in Espenau drei – jeweils mit unterschiedlichem Füllstand. Spezialkräfte der Technischen Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei übernahmen die Sicherstellung und den Abtransport. Im Zuge der Durchsuchungen wurden vier Tatverdächtige vorläufig festgenommen: ein 32-Jähriger aus Eschwege, ein 39-Jähriger aus Habichtswald, ein 37-Jähriger aus Espenau sowie ein 50-Jähriger aus Bovenden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder entlassen.
Auch die Feuerwehr Witzenhausen war mit einem Gefahrstoffzug im Einsatz, um mögliche Risiken beim Umgang mit dem gelagerten Kraftstoff abzusichern.
**Hehlerei bedeutet in diesem Zusammenhang den Handel mit gestohlenem Diesel. „Bandenmäßig“ heißt, dass sich mehrere Personen zusammengeschlossen haben, um solche Taten wiederholt zu begehen.
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