Nach Lkw-Brand: A49 bei Schwalmstadt wohl bis Freitag voll gesperrt
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Nach Lkw-Brand: A49 bei Schwalmstadt wohl bis Freitag voll gesperrt

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Schwalmstadt – Nach einem schweren Lkw-Unfall ist die A49 zwischen Schwalmstadt und Neustadt weiterhin voll gesperrt. Am Montag gegen 11.30 Uhr war dort der Anhänger eines Gliederzuges umgekippt, kurz darauf geriet das gesamte Gespann in Brand und brannte vollständig aus.

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Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Lastwagen zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und riss sich dabei den Tank auf. Anschließend schleuderte das Fahrzeug quer über die Fahrbahn in die Mittelleitplanke. Der Anhänger kippte um, vermutlich entzündete ein Funke den auslaufenden Kraftstoff. Infolge des Brandes verschmolz das Fahrzeug mit der Fahrbahn, der Asphalt wurde massiv beschädigt. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an, die Nachlöscharbeiten erfolgten unter Einsatz von Netzmittel (Löschschaum), um letzte Glutnester abzulöschen. Neben der Feuerwehr Schwalmstadt waren auch die Feuerwehren aus Stadtallendorf und Kirchhain im Einsatz.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten gestalten sich äußerst aufwendig. Auch nach der Bergung bleibt die betroffene Fahrspur vollständig gesperrt, da umfangreiche Sanierungsarbeiten an Asphalt und Leitplanken erforderlich sind. Die Maßnahmen werden nach aktuellem Stand voraussichtlich bis Dienstagmittag andauern. Allein der Sachschaden an Fahrbahn und Schutzeinrichtungen wird auf rund 600.000 Euro geschätzt.

Zeitweise musste auch die Fahrtrichtung Kassel vollständig gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Als Umleitung wird die parallel verlaufende B454 empfohlen.

Update Dienstag:
Nach dem LKW-Brand bleibt die Fahrbahn der A49 nun voraussichtlich bis Freitag gesperrt. Grund sind umfangreiche Reparaturarbeiten: Insgesamt 15 Betonplatten wurden durch die enorme Hitze des brennenden Fahrzeugs so stark beschädigt, dass sie nun abgefräst und anschließend vollständig erneuert werden müssen. Die Sanierungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich weiterhin weiträumig umfahren.

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Foto/Fotostrecke: © 2026 - Bergungsdienst Autowerk

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