88-Jährige am Bahnübergang in Immenhausen vom Zug erfasst
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88-Jährige am Bahnübergang in Immenhausen vom Zug erfasst

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Immenhausen – Ein tragischer Unfall hat sich am Samstag gegen 11:50 Uhr am Haltepunkt Immenhausen ereignet. Nach Angaben der Bundespolizei betrat eine 88-jährige Frau trotz geschlossener Schranken den Bahnübergang. Der Lokführer des herannahenden Zuges leitete umgehend eine Warnung per Achtungspfiff ein, konnte eine Kollision jedoch nicht mehr verhindern. Die Frau wurde vom Zug erfasst und erlitt tödliche Verletzungen. Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen von einem Unfall aus.

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Zum Zeitpunkt des Geschehens befanden sich 192 Fahrgäste im Zug. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Strecke zwischen Grebenstein und Mönchehof bleibt aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. Im Einsatz sind Kräfte der Bundespolizei, der Polizei Hofgeismar, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn.

Bundespolizei mit Appell
Die Bundespolizei nimmt den Vorfall erneut zum Anlass, eindringlich vor den lebensgefährlichen Risiken beim Betreten von Gleisanlagen zu warnen. Bahnübergänge dürfen ausschließlich bei geöffneten Schranken und nur an den vorgesehenen Stellen überquert werden. Züge fahren häufig nahezu geräuschlos, mit hoher Geschwindigkeit und haben einen erheblichen Bremsweg.

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