Mittelhessen: Rettungshubschrauber-Pilot bei Unfall angefahren – Polizei sucht Zeugen
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Mittelhessen: Rettungshubschrauber-Pilot bei Unfall angefahren – Polizei sucht Zeugen

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Schotten – Während eines Rettungseinsatzes auf der B276 soll ein bislang unbekannter Autofahrer am Sonntagnachmittag (8. März) den Piloten des Rettungshubschrauber Christoph Gießen (Beitragsbild ist Christoph 28 aus Fulda) mit seinem Fahrzeug angefahren haben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Nötigung im Straßenverkehr aufgenommen.

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Gegen 14.30 Uhr war die Bundesstraße nach einem Verkehrsunfall vollständig gesperrt worden. Für die Versorgung der Verletzten landete ein Rettungshubschrauber direkt auf der Fahrbahn. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr der Fahrer einer dunklen Limousine dennoch an der Absperrung vorbei. Der Hubschrauberpilot stellte sich daraufhin vor das Luftfahrzeug und sprach den Autofahrer an. Dieser zeigte jedoch offenbar wenig Verständnis für die Straßensperre. Im weiteren Verlauf soll er mit seinem Fahrzeug gegen das Bein des Piloten gefahren sein. Anschließend wendete der Mann sein Auto und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt und konnte seinen Einsatz fortsetzen.

Der gesuchte Fahrer wird wie folgt beschrieben:
– männlich
– etwa 65 bis 70 Jahre alt
– rund 170 Zentimeter groß
– weiße, wellige Haare
– rötliche Gesichtsfarbe

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich bei der Polizeistation Lauterbach unter 06641/971-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Hintergrund des Einsatzes
Der Rettungseinsatz stand im Zusammenhang mit einem Motorradunfall auf der Bundesstraße 276. Zwei Kradfahrer aus dem Landkreis Gießen waren gegen 14.30 Uhr von Schotten in Richtung Laubach unterwegs.

Nach ersten Erkenntnissen kam es in Höhe der Einmündung zur K222 zu einer Berührung zwischen den beiden Motorrädern. Dabei stürzte ein 29-jähriger Fahrer. Seine Suzuki rutschte anschließend gegen einen vorausfahrenden Peugeot. Der 29-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 33-jährige Fahrer einer Yamaha wurde leicht verletzt und ebenfalls zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundesstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten rund eineinhalb Stunden voll gesperrt.

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