Fritzlar/Wabern: Feuer, Unfälle und lange Sperrungen –  Einsatzkräfte auf A49 im Dauereinsatz
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Fritzlar/Wabern: Feuer, Unfälle und lange Sperrungen – Einsatzkräfte auf A49 im Dauereinsatz

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Wabern/Fritzlar/Borken – Ein außergewöhnlich einsatzreicher Abend hat sich am Dienstagabend auf der Autobahn 49 zwischen Borken, Wabern und Fritzlar ereignet. Innerhalb weniger Stunden kam es zu mehreren Unfällen und einem Fahrzeugbrand. Die A49 musste dabei gleich viermal beziehungsweise in mehreren Abschnitten zeitweise vollständig gesperrt werden. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren über Stunden im Einsatz.

Paketdienst-Sprinter brennt auf dem Standstreifen

Den Auftakt bildete gegen 17:30 Uhr ein Fahrzeugbrand auf der A49 zwischen Wabern und Fritzlar. Auf dem Standstreifen geriet ein Sprinter eines Paketdienstes aus bislang nicht näher bekannten Gründen in Brand.

Die Einsatzkräfte rückten an und begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Das Fahrzeug wurde durch das Feuer erheblich beschädigt. Für die Löscharbeiten sowie die anschließenden Reinigungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung zunächst voll gesperrt werden.

Besonders aufwendig gestalteten sich die anschließenden Reinigungsarbeiten. Aus dem ausgebrannten Sprinter war Motoröl ausgelaufen und auf die Fahrbahn gelangt. Dadurch musste die Fahrbahn entsprechend gereinigt und von den entstandenen Verunreinigungen befreit werden.

Nachdem zunächst der Standstreifen gereinigt worden war, konnte der Verkehr schließlich wieder an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Die weiteren Reinigungs- und Bergungsarbeiten auf der Fahrbahn zogen sich jedoch noch längere Zeit hin.

Erheblicher Rückstau führt zu schwerem Auffahrunfall

Durch die Sperrung bildete sich auf der A49 ein erheblicher Rückstau. Am Stauende kam es zwischen Borken und Wabern zu einem schweren Auffahrunfall mit insgesamt drei Fahrzeugen.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein Pkw auf einen vorausfahrenden Lkw beziehungsweise dessen Auflieger auf. Der Pkw wurde dabei teilweise unter den Auflieger geschoben und blieb dort stecken.

Ein nachfolgender Transporter erkannte die Situation offenbar zu spät und prallte ebenfalls auf den bereits unter dem Auflieger stehenden Pkw.

Bei dem schweren Unfall wurden drei Menschen schwer verletzt. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der Schwere des Unfalls wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben zahlreichen Einsatzkräften des Rettungsdienstes kamen auch zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Die Autobahn musste auch an dieser Stelle für die Rettungs-, Unfallaufnahme- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Der ohnehin bereits entstandene Rückstau verschärfte sich dadurch zusätzlich.

Weiterer Unfall auf der Gegenfahrbahn

Während die Einsatzkräfte noch mit den Folgen der ersten Ereignisse beschäftigt waren, kam es gegen 18:30 Uhr auf der Gegenfahrbahn ebenfalls zu einem Unfall.

Auf der A49 zwischen Fritzlar und Wabern, in Höhe der Stelle, an der zuvor der Paketdienst-Sprinter gebrannt hatte, ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall.

Auch für diesen Einsatz musste die Fahrbahn in Richtung Fritzlar zunächst vollständig gesperrt werden. Die Sperrung konnte nach den erforderlichen Maßnahmen jedoch vergleichsweise schnell wieder aufgehoben werden, sodass der Verkehr zeitnah weiterfließen konnte.

Vierte Vollsperrung des Abends

Damit war der Einsatzabend auf der A49 jedoch noch lange nicht beendet. Gegen 22:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte erneut zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.

Diesmal ereignete sich der Unfall erneut auf der A49 zwischen Borken und Wabern. Nach ersten Informationen fuhr ein Pkw auf ein kleines Wohnmobil auf.

Auch bei diesem Zusammenstoß wurde mindestens eine Person schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten die Verletzten an der Unfallstelle. Für die Rettungsarbeiten sowie die anschließende Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Fahrtrichtung erneut für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

A49 über Stunden stark belastet

Damit entwickelte sich die A49 zwischen Borken, Wabern und Fritzlar an diesem Abend zu einem regelrechten Einsatzschwerpunkt. Mehrere Unfälle, ein Fahrzeugbrand und die daraus resultierenden Sperrungen sorgten über Stunden für erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Insbesondere der erste Fahrzeugbrand hatte durch den daraus entstandenen Rückstau weitreichende Folgen. Der schwere Auffahrunfall am Stauende führte wiederum zu einer weiteren Vollsperrung und einem zusätzlichen erheblichen Verkehrsaufkommen.

Insgesamt mussten die Einsatzkräfte an diesem Abend mehrfach auf der A49 ausrücken. Bei den beiden schweren Auffahrunfällen wurden nach den vorliegenden Informationen insgesamt vier Menschen schwer verletzt. Die genauen Unfallursachen sowie die weiteren Hintergründe der einzelnen Ereignisse sind Gegenstand der jeweiligen Ermittlungen.

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Foto/Fotostrecke: © 2026 - Hessennews TV / Pascal Göng

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