A7: Nach mehreren Unfällen: Flüchtiger Autofahrer fährt auf Streifenwagen auf und wird festgenommen
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A7: Nach mehreren Unfällen: Flüchtiger Autofahrer fährt auf Streifenwagen auf und wird festgenommen

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Guxhagen – Eine gefährliche Autofahrt hat am Dienstagmittag auf der A7 bei Guxhagen ein Ende genommen. Ein 52-jähriger Autofahrer aus Salzgitter soll zuvor mehrere Unfälle verursacht haben und anschließend vor der Polizei geflüchtet sein. Erst nach mehreren Kollisionen konnten die Beamten den Mann stoppen.

Nach ersten Erkenntnissen war der 52-Jährige mit einem Opel auf der A7 in Richtung Süden unterwegs. Im niedersächsischen Abschnitt soll er zunächst mit einem Wohnmobil zusammengestoßen sein. Statt anzuhalten, setzte er seine Fahrt fort. Wenig später fuhr der Opel auf einen Audi TT auf und streifte einen VW Bus. Auch nach diesen Unfällen flüchtete der Fahrer. Ein anderer Verkehrsteilnehmer nahm die Verfolgung auf und alarmierte gegen 12.10 Uhr die Polizei. Kurz darauf entdeckten zwei Streifenwagen der Polizeiautobahnstation Baunatal den gesuchten Opel auf der A7.

Festnahme auf A7 bei Guxhagen
Die Beamten versuchten, den Fahrer anzuhalten. Dieser ignorierte jedoch die Anhaltesignale und fuhr auf einen vorausfahrenden Streifenwagen auf. Anschließend soll der Mann stark abgebremst und versucht haben, auf der Autobahn zu wenden. Bei einer weiteren Kollision mit einem Polizeifahrzeug konnten die Beamten den Opel schließlich stoppen. Bei seiner Festnahme leistete der 52-Jährige Widerstand. Sowohl der Verdächtige als auch ein Polizeibeamter wurden dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Kontrolle kamen weitere Gründe für die Flucht ans Licht. Dem Mann war offenbar erst am Vortag die Fahrerlaubnis entzogen worden. Außerdem stand er nach Angaben der Polizei deutlich unter Drogeneinfluss. Der 52-Jährige gab an, Heroin konsumiert zu haben. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Opel wurde sichergestellt und abgeschleppt. Wegen der Bergungsarbeiten musste die A7 vorübergehend vollständig gesperrt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Gegen den 52-Jährigen wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, dreifacher Unfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Untersuchungen dauern an.

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