Eschenstruth/Führstenhagen – Auf der ehemaligen B7 (K91) zwischen Helsa-Eschenstruth und Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen ist am Freitagabend gegen 19 Uhr ein Pkw in Brand geraten.
Die Fahrerin konnte das Fahrzeug selbstständig zum Stillstand bringen und blieb unverletzt. Besonderheit bei dem Pkw: Das Fahrzeug verfügt über einen Gastank. Dieser blieb während des Einsatzes unbeschädigt und stellte für die Einsatzkräfte keine zusätzliche Behinderung dar.
Die alarmierten Feuerwehren aus Helsa und dem Ortsteil Eschenstruth löschten den brennenden Pkw zügig mit Wasser ab. Anschließend wurde das Fahrzeug vorsorglich mit einem Schaumteppich überzogen, um verbliebene Glutnester zu ersticken. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes die Temperatur des Fahrzeugs und stellten sicher, dass sich keine neuen Brandstellen entwickelten.
Aufgrund der derzeit trockenen Witterung bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf die angrenzenden Böschungen und Bäume ausbreiten könnte. Deshalb wurde vorsorglich das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hessisch Lichtenau nachalarmiert, um im Ernstfall schnell eine ausreichende Wasserversorgung sicherstellen zu können.
Glücklicherweise blieb es bei einem kleinen Folgebrand: Unmittelbar neben dem Pkw musste lediglich ein minimaler Brand auf der angrenzenden Grünfläche gelöscht werden. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden.
Für eine schnelle Verstärkung sorgte dabei auch die Feuerwehr Fürstenhagen. Die Einsatzkräfte befanden sich gerade auf dem Rückweg von einem Kleineinsatz in Hessisch Lichtenau-Hirschhagen, als bereits die nächste Alarmierung einging – zunächst allerdings für das Tanklöschfahrzeug der Kernstadtwehr. Da das Fürstenhagener Löschfahrzeug ebenfalls über einen Löschwasservorrat von 1.000 Litern verfügt, entschied der ebenfalls im Einsatz befindliche stellvertretende Stadtbrandinspektor Tim Bachmann kurzerhand, die Feuerwehr Fürstenhagen direkt zur K 91 zu schicken. So konnten die Einsatzkräfte ohne Umweg zur Brandstelle ausrücken und standen dort zusätzlich zur Verfügung, falls sich das Feuer weiter ausbreiten sollte. Kurz danach traf auch das alarmierte Tanklöschfahrzeug aus Hessisch Lichtenau an der Einsatzstelle ein. Dadurch konnte wertvolle Zeit gewonnen werden, falls sich das Feuer weiter ausgebreitet hätte.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Helsa und Helsa-Eschenstruth, die Feuerwehr Hessisch Lichtenau mit dem Ortsteil Fürstenhagen sowie die Polizei.
Die K91 (ehemalige B7) musste während der Löscharbeiten, der anschließenden Reinigung der Fahrbahn und der Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Warum das Fahrzeug Feuer fing, ist derzeit noch unklar.
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