Kirchheim – Ein Verkehrsunfall mit insgesamt neun beteiligten Fahrzeugen hat am späten Freitagabend auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg für eine rund einstündige Vollsperrung gesorgt. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren gegen 23:10 Uhr ein Wohnmobil aus Hamburg sowie ein Kleinbus aus Dänemark kurz vor dem Kirchheimer Dreieck unterwegs. Im Bereich einer Baustelle, in der die linke der drei Fahrspuren endet, gerieten beide Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache in einen Konflikt.
Der dänische Kleinbus blieb dabei auf der gesperrten linken Fahrspur und prallte gegen zahlreiche Warnbaken der Baustellenabsicherung. Die Absperreinrichtungen wurden erheblich beschädigt. Durch die umherfliegenden Trümmerteile wurden anschließend sieben weitere Fahrzeuge getroffen und beschädigt.
Insgesamt waren neun Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Sieben davon waren anschließend nicht mehr fahrbereit. Neben den beschädigten Fahrzeugen entstand auch an der Baustelleneinrichtung erheblicher Schaden. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf rund 100.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A7 in Fahrtrichtung Würzburg für knapp eine Stunde vollständig gesperrt werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Im Einsatz waren zwei Streifen der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld.
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