Frankfurt am Main – Ein gemeinsamer Einsatz von Zollfahndung, Polizei und Spezialeinheiten hat am Freitag (03. Juli) mutmaßlich geplante Auftragsmorde in der Frankfurter Innenstadt verhindert. Noch bevor die Tat ausgeführt werden konnte, nahmen die Einsatzkräfte fünf Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren fest.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll die Gruppe geplant haben, mindestens eine Person durch einen beauftragten Schützen töten zu lassen. Der mutmaßliche Schütze befindet sich unter den Festgenommenen. Die Tat sollte den bisherigen Erkenntnissen zufolge mithilfe einer Videobrille aufgezeichnet werden. Die Ermittler waren im Rahmen eines laufenden Verfahrens durch kriminaltaktische Maßnahmen auf die Pläne der Gruppierung aufmerksam geworden. Als sich Hinweise verdichteten, dass der Angriff noch am selben Tag stattfinden sollte, griffen die Einsatzkräfte umgehend ein und verhinderten die mutmaßlich unmittelbar bevorstehende Tat.
Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten zwei scharfe Schusswaffen, rund 50 Schuss Munition, weitere mutmaßliche Beweismittel sowie etwa 300 Gramm Haschisch sicher. Die fünf Tatverdächtigen wurden am Samstag (04. Juli) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt. Dieser ordnete gegen alle Beschuldigten Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an und werden von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, dem Zollfahndungsamt Frankfurt sowie dem Hessischen Landeskriminalamt geführt.
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