Wettlauf gegen die Zeit beginnt – THW-Team im Erdbebengebiet Venezuela eingetroffen
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Wettlauf gegen die Zeit beginnt – THW-Team im Erdbebengebiet Venezuela eingetroffen

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Deutschland/Venezuela – Nach den schweren Erdbeben in Venezuela läuft die Suche nach Überlebenden weiter. Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck, denn noch immer werden nach Angaben von Einsatzstellen mehrere Tausend Menschen vermisst. Die Zeit drängt: Für viele Verschüttete zählt jede Stunde. Auch die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sind im Einsatzgebiet angekommen. Die ehrenamtlichen Spezialisten der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) haben nach ihrer Ankunft zunächst mehrere mögliche Einsatzstellen überprüft. Ziel der ersten Suchmaßnahmen war es, Hinweise darauf zu finden, wo sich noch Überlebende unter den Trümmern befinden könnten.

Inzwischen hat das Team eine so genannte Worksite in Caraballeda übernommen, an der eine verschüttete Person vermutet wird. Die Einsatzkräfte grenzen aktuell die genaue Position ein. Erst danach kann mit der eigentlichen Bergung/Rettung begonnen werden. Dafür setzen die Helfer spezielle Geräte ein, um sich vorsichtig Zugang durch die eingestürzten Gebäudeteile zu verschaffen. Parallel läuft die Suche nach weiteren Vermissten weiter. Neben speziell ausgebildeten Rettungshunden nutzen die Einsatzkräfte moderne technische Ortungsgeräte, um Lebenszeichen unter den Trümmern aufzuspüren.

„Nur wenige Stunden nach der Landung konnten wir mit der Suche beginnen. Damit wir keine wertvolle Zeit verlieren, arbeiten unsere THW-Kräfte im Schichtsystem. So können wir rund um die Uhr nach Verschütteten suchen“, erklärt THW-Präsidentin Sabine Lackner.

Der internationale Einsatz der SEEBA wird durch das Auswärtige Amt finanziert. Der strategische Lufttransport der Einsatzkräfte und Ausrüstung wurde durch die Bundeswehr ermöglicht. Für die Rettungsteams beginnt nun ein Wettlauf gegen die Zeit. Während Angehörige weiter auf Nachrichten hoffen, arbeiten die Helfer Tag und Nacht daran, möglichst viele Menschen lebend aus den Trümmern zu retten.

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Foto/Fotostrecke: © 2026 - THW

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