Feuer zerstört Dachstuhl in Hessisch Lichtenau: Bewohner verletzt – Oldtimer aus Flammen geborgen
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Feuer zerstört Dachstuhl in Hessisch Lichtenau: Bewohner verletzt – Oldtimer aus Flammen geborgen

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Hessisch Lichtenau – Ein Dachstuhlbrand hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Zunächst wurde die Lage gegen 14:22 Uhr als F2-Brand gemeldet, kurz darauf bestätigte sich ein Dachstuhlbrand an einem Wohngebäude.

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Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des rechten Gebäudeteils – ein Nebengebäude – bereits in Vollbrand. Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrkräfte aus der Kernstadt sowie aus Fürstenhagen und Walburg im Einsatz. Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Strahlrohren im Außenangriff sowie über eine Drehleiter. Das betroffene Wohnhaus wird von zwei Personen bewohnt. Der anwesende Eigentümer wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Bewohnerin konnte nach einer Erstversorgung vor Ort im Nachbarhaus untergebracht werden

Trotz der schwierigen Lage gelang es den Einsatzkräften, aus dem brennenden Nebengebäude einen hochwertigen Oldtimer nahezu unbeschädigt zu bergen und in Sicherheit zu bringen. Zudem wurden mehrere Vögel aus einer beschädigten Voliere gerettet, die durch herabstürzende Gebäudeteile getroffen worden war. Während der Rettungsmaßnahmen flogen jedoch einige der Tiere davon. Neben der Feuerwehr waren auch drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug mit insgesamt neun Kräften, die Polizei mit vier Beamten, die Kriminalpolizei, der Brandschutzaufsichtsdienst, der Energieversorger sowie der Wassermeister im Einsatz. Auch Bürgermeister Dirk Oetzel machte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der Einsatz wird voraussichtlich bis etwa 19:00 Uhr andauern.

Stefan Schlegel, Pressesprecher der Feuerwehr Hessisch Lichtenau, erklärte gegenüber HessennewsTV, dass der Einsatz „weitestgehend ruhig und geordnet“ verlaufen sei.

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Foto/Fotostrecke: © 2026 - Hessennews TV / Pascal Göng


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